Modern Sightseeing Tour 8
Das herrliche Wetter der vergangenen Woche habe ich natürlich gleich genutzt, Sonne satt und 18°C. Ziel war die Prager Straße und der Hauptbahnhof Dresden. Der Hauptbahnhof wurde aufgrund des Hochwasser bei der Jahrhundertflut teilweise renoviert und auf der Prager Straße hat sich in den letzten Jahren auch sehr viel getan.
Auszug Wikipedia:
Ab Dezember 2006 wurde das ehemalige Centrum Warenhaus abgerissen. An seiner Stelle entsteht als neues Großkaufhaus die Centrum-Galerie unter Einbeziehung der charakteristischen Wabenfassade. Ursprünglich sollten sogar die originalen Waben wieder verwendet werden, jedoch wurde mittlerweile beschlossen, sie nachzubauen, da die alten Waben schon zu sehr verschlissen sind.
Im Vorfeld gab es eine heftige Kontroverse um den Abriss des markanten Kaufhauses. Kritiker des Abrisses sprachen sich für eine Erhaltung aus, da es ein bauhistorisches Zeugnis der Modernistischen Epoche ist. Zusammen mit dem Rundkino und dem Kulturpalast war es ein herausragendes Beispiel für die DDR-Architektur der 1960/70er Jahre abseits von Wohnbauten. Diese Gebäude zeigen eindrucksvoll die größere Gestaltungsfreiheit der Architekten von Gesellschaftsgebäuden, weshalb sie aus kulturgeschichtlicher Sicht erhaltenswert sind. Demgegenüber wird die sozialistische Architektur heute oft als eine städtebauliche Fehlentwicklung betrachtet, welche nun Schritt für Schritt korrigiert werden soll. Im Zuge dieser Veränderung weg von der sozialistischen Prachtstraße Prager Straße mit großzügigen Aufenthaltsbereichen und Brunnenanlagen mit parkähnlicher Gestaltung hin zur marktwirtschaftlichen Orientierung mit wachsenden Verkaufsflächen ist auch der Abriss des Centrum Warenhauses zu sehen.
Ende April 2006 wurde zwischen Prager und St. Petersburger Straße die sogenannte „Prager Spitze“ nach einigen baulichen Verzögerungen fertiggestellt und erste Läden wurden eröffnet. Der Name symbolisiert die spitz zulaufende Form des Gebäudes und die Lage am Ende der Prager Straße.
Für das große westliche Nachbargrundstück konnte trotz jahrelanger Suche noch kein Investor gefunden werden. Wegen des baulich-organisatorischen Zusammenhangs mit dem Straßentunnel und der Tiefgarage wird es meist dem Wiener Platz zugerechnet und trägt – da seit mehr als zehn Jahren unverfüllte Baugrube – den Spitznamen Wiener Loch.































Ich muss sagen deine Bilder sehen immer wieder hammergeil aus. Respekt!
und das grandiose model im roten t-shirt
einfach fantastisch
Darüber lässt sich streiten
Welch grandiose Diskussiongrundlage
Fröhliche Oster euch!
Auf dem ersten Blick sind die Fotos samt HDR-Bearbeitung super gut gelungen.
Dennoch mein Tipp, trotz aller HDR-Euphorie nicht nur auf diese Bearbeitungstechnik beschränken!
Die stürzenden Linien zB in der Hauptbahnhofshalle, oder bei den Fotos aus der Gallerie (Rundkino, Neumarkt mit Frauenkirche-hier sind ja die Häuser fast umgekippt) würde ich unbedingt “begradigen”.
Eine HDR-Bearbeitung kann diese “Mängel” leider nicht beheben.
Dennoch wie gesagt–super Motive!!
Weiterhin viel Erfolg beim Fotografieren
Heiko
Sei gegrüßt. Vielen Dank für deine konstruktive Kritik. Freu mich über sowas! Dass so eine Verzerrung entsteht, ist ja normal bei solchen Weitwinkelobjektiven. Du meinst bestimmt, dass ich mit dem Objektiv nicht zu weit hoch schauen soll, dass z.B. die Standmauern “senkrecht” wirken.
Richtig, die schiefen Mauern entstehen durch’s Weitwinkelobjektiv bzw dem eigentlich ungünstigen Standpunkt des Fotografen, der auf dem Boden und somit nicht parallel zum Motiv steht. Aber das läßt sich ja nicht wirklich verhindern. Also muß Bildbearbeitung ran, geht mit jedem guten Bildbearbeitungsprogramm.
Hier ein Link mit guter Erklärung für Adobe Photoshop:
http://www.elmar-baumann.de/fotografie/ebv/perspektive-04.html
Viel Erfolg
Heiko
Vielen Dank für die Tipps! Kenn die Objektivkorrektur bereits, aber hab sie in dem Sinne nie angewandt, da mir das mit den schrägen Linien bisher nicht weiter auffiel. Werde in Zukunft mehr darauf achten!